Chris musste arbeiten und hat mich in Hoi An quasi schon früher verlassen und ich bin noch weiter gen Süden nach Mui Ne gezogen.
Mui Ne ist bekannt für seine schönen Strände, Kitesurfen und wunderschöne Dünen. So hatte ich gestern einen wunderschönen Tag! Zunächst war ich an einem kleine Fischerdorf, viel gesehen hat man jedoch nicht, aber sah ganz schön aus mit den vielen kleinen Schiffchen und Muscheln am Strand.
Dann gings weiter zu den weißen Sanddünen - gigantisch wie uuuuuunglaublich viel strahlend weisser Sand dort war (fast wie in Australien) und das beste an allem war: man konnte ich Quads ausleihen um durch die Dünen zu heizen. Habe auf der Tour einen netten Schwaben aus Ulm kennen gelernt, und so hab ich mir mit Lorenz zusammen ein Quad ausgeliehen - yiiiihaaaaaa war das ein Spaß :-))))
Zum Abschluss gings dann noch zu den roten oder gelben Sanddünen (je nach dem wie das Licht ist sehen sie eben gelb oder rot aus ;-) ). Da wars zwar nicht ganz so spaßig da es keine Quads gab, dafür aber umso schöner und wahnsinnig romantisch (die Sonne ging kurz danach unter). Schade, dass der Schatz nicht da war...
Zum Abschluss des Tages (und auch meines Aufenthaltes in Mui Ne) hab ich mich dann abends nochmal mit Lorenz und 2 Mädels aus meinem Zimmer auf ein paar Drinks getroffen und haben so den Tag mit viel Lachen und Spaß ausklingen lassen :-)
Zurück in Saigon gehts morgen schon wieder weiter nach Phu Quoc, eine Insel im Südwesten, wo wir Chris' Geburtstag feiern werden.
Bis bald
euer Butzi :-*
Freitag, 18. Februar 2011
Donnerstag, 17. Februar 2011
Lichtermeer in Hoi An
Ich habe mich verliebt! In die wunderschöne alte Stadt Hoi An!
Die Stadt ist Krieg nahezu ungeschädigt davon gekommen und somit stehen hier noch ganz viele, teilweise mehr als 200 Jahre alte Häuser. Ein wunderschönes Stadtbild!
Dazu kommt, dass die ganze Stadt wunderschön mit bunten Lampen und Lichtern geschmückt ist. Das ist sie immer, aber aufgrund des Neujahrsfestes Anfang Februar ist momentan ein besonders großes Lichtermeer geboten.
Im Fluss leuchteten große Tierfiguren und besonders Abends verwandelte sich das Örtchen in pure Romantik!
Die Stadt hat einfach einen ganz eigenen Flair und man könnte tagelang einfach nur durch die Gassen schlendern (wie wir es eigentlich auch gemacht haben).
Natürlich haben wir auch ein bisschen Sight-Seeing gemacht und ein paar "besondere" alte Häuser angeschaut, die sich allerdings als wahre Souvenirgeschäfte entpuppt haben, sowie eine frühere chinesische Versammlungshalle die heute ein Tempel zu Ehren der Meeres- und Seefahrtsgöttin ist, ein Keramikmuseum, die japanische Brücke nicht zu vergessen und und und...
Einen Nachmittag haben wir ein Fahrrad geliehen und sind zum Strand gefahren. Stürmisch wars, aber wunderschön :-)
Hoi An ist defintiv eines meiner Highlights auf der Reise und die liebenswürdigste Stadt die ich bisher gesehen habe!
Mit dem Nachtbus bin ich heute in Mui Ne, Kitesurfparadis, angekommen und werde morgen eine Tour zu den Sanddünen machen.
Ihr seht es wird nicht langweilig ;-)
Ihr lest wieder von mir
euer Butzi :-*
Die Stadt ist Krieg nahezu ungeschädigt davon gekommen und somit stehen hier noch ganz viele, teilweise mehr als 200 Jahre alte Häuser. Ein wunderschönes Stadtbild!
Dazu kommt, dass die ganze Stadt wunderschön mit bunten Lampen und Lichtern geschmückt ist. Das ist sie immer, aber aufgrund des Neujahrsfestes Anfang Februar ist momentan ein besonders großes Lichtermeer geboten.
Im Fluss leuchteten große Tierfiguren und besonders Abends verwandelte sich das Örtchen in pure Romantik!
Die Stadt hat einfach einen ganz eigenen Flair und man könnte tagelang einfach nur durch die Gassen schlendern (wie wir es eigentlich auch gemacht haben).
Natürlich haben wir auch ein bisschen Sight-Seeing gemacht und ein paar "besondere" alte Häuser angeschaut, die sich allerdings als wahre Souvenirgeschäfte entpuppt haben, sowie eine frühere chinesische Versammlungshalle die heute ein Tempel zu Ehren der Meeres- und Seefahrtsgöttin ist, ein Keramikmuseum, die japanische Brücke nicht zu vergessen und und und...
Einen Nachmittag haben wir ein Fahrrad geliehen und sind zum Strand gefahren. Stürmisch wars, aber wunderschön :-)
Hoi An ist defintiv eines meiner Highlights auf der Reise und die liebenswürdigste Stadt die ich bisher gesehen habe!
Mit dem Nachtbus bin ich heute in Mui Ne, Kitesurfparadis, angekommen und werde morgen eine Tour zu den Sanddünen machen.
Ihr seht es wird nicht langweilig ;-)
Ihr lest wieder von mir
euer Butzi :-*
Samstag, 12. Februar 2011
Hue - da liegen die Kaiser begraben...
Mit einem halben Tag Fliegerverspätung sind Chris und ich spätabends in Hue gelandet. Dafür sind wir im Hotel mit Wein, Bier, Tee und Gebäck begrüßt worden J
Hue ist die Kaiserstadt in Zentralvietnam und hat zahlreiche Tempel, Gräber, Paläste und Pagoden zu bieten oder zumindest Ruinen davon.
Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich in der „Zitadelle“, eine 2m dicke und 10km lange Mauer.
Unter anderem befindet sich darin der 37m hohe Flaggenturm.
Eine kleinere Zitadelle in der großen Zitadelle umgibt die Kaiserstadt. Im Indochinakrieg wurde die Anlage heftig bombadiert, was auch, trotz Restaurierungsarbeiten, noch deutlich zu sehen ist.
Die verbotene Purpurstadt bildet das Zentrum der Kaiserstadt und diente als private Residenz des Kaisers.
Ein Highlight des Tages war der Besuch der Bao-Quoc Pagode. Einer Pagode aus dem Jahr 670, also ganz schön alt ;-) und mitten im Wald! Die Mönche dort haben gerade gebetet und gesungen und es war wirklich interessant ihnen zuzusehen und zuhören.
Weiter gings zu einem der Kaisergräber, nämlich die Grabstätte Tu Ducs.
Tu Duc, der am längsten von allen Monarchen der Nguyen regierte lebte in kaiserlichem Luxus. Und obwohl er 104 (!!!) Frauen hatte zeugte er keine Nachkommen. Angeblich soll er durch eine Pockenkrankheit unfruchtbar geworden sein.
Das kleinste Grab dort dient seinem Adoptivsohn, das schon etwas größere seiner Mutter und das größte, der Luong-Khiem-Tempel dient Kaiser Tu Duc selbst. Jedoch wurde der Kaiser dort nie wirklich begraben. Wo er und mit ihm ein riesiger Schatz tatsächlich begraben sind ist bis heute unklar. Wegen der Grabräuber wurden extreme Vorsichtsmaßnahmen ergriffen um die Begräbnisstätte geheim zu halten. Alle 200 Diener, die den Kaiser beerdigten wurden deshalb anschließend geköpft!
Danach wollte ich eigentlich gerne noch die Grabstätte Khai Dinhs sehen, doch leider waren wir 2 Minuten zu spät – die Tore waren schon zu. Schade – denn von außen sah es schon mal vielversprechend aus.
Als Ersatz musste die Thien-Mu-Pagode herhalten. Hinter dem Heiligtum der Thein-Mu-Pagode steht der Austin, mit dem der Mönch Thich Quang Duc 1963 seines Selbstmordes fuhr. Thich Quang Duc reiste nach Saigon und verbrannte sich öffentlich, um gegen die Politik der südvietnamesischen Regierung zu protestieren. Ein Foto seiner Tat erschien weltweit auf den Titelseiten der Zeitungen und zog viele weitere Selbtsmorde nach sich.
Am Abend sind wir noch gemütlich 1, 2 Cocktails schlürfen gegangen und haben die schöne Beleuchtung der Brücke genossen
Bis ganz bald
euer Butzi :-*
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